440er im Winterbetrieb, auch Minusgrade - läuft!

  • #12

    Dreck ist völlig egal... Schlamm, Matsch, Staub usw.... das kannste abwaschen.

    Das schadet überhaupt nichts....


    Gefährlich ist Salz, Lauge, usw. das bekommst nicht schadlos wieder runter.

    Haben 2 Imker die gleiche Meinung, hat mindestens einer von beiden keine Ahnung... ;) ist bei Motorradfahrern übrigens genauso 8)

  • #13

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich bei herrlichem Sonnenschein die erste Ausfahrt des Jahres mit meiner Silver Vase starten - ein super Gefühl nach der langen Schlechtwetterperiode!


    Die Batterie hatte ich schon vor ein paar Tagen geladen, sodass das Anspringen kein Problem war. Allerdings geht der Motor im kalten Zustand immer wieder aus. Ich hatte im letzten Jahr die Leerlaufdrehzahl etwas reduziert, von ca. 2000 bis 2200 U/min auf erträgliche ca. 1700 U/min. Wie man das macht, habe ich in einem anderen Beitrag beschrieben.


    Um die Phase bis zum Warmwerden und damit zu einem stabilen Leerlauf im Stand zu überbrücken, habe ich folgende Konstruktion ausgedacht: Man nehme eine stärkere federbelastete Zwinge/Klammer (ähnlich einer Wäscheklammer in XXL, gibt es im Baumarkt oder in Billigläden als Leimzwinge) und befestige diese am Gasdrehgriffgummi. Dann öffnet man das Gas soweit, bis ein stabiler Leerlauf gegeben ist und dreht die Zwinge/Klammer so, dass ein Klammerholm am Handbremshebel anliegt. Hierdurch bleibt der Gasdrehgriff in einer leicht geöffneten Stellung mit erhöhter Drehzahl. Bis man Handschuhe und Helm angezogen hat, ist meistens eine Motortemperatur erreicht, die eine stabile Leerlaufdrehzahl ergibt. Zwinge/Klammer abnehmen und fertig.


    Ich werde die Konstruktion noch fotografieren und hier später einstellen.


    Gute Fahrt,


    Michael

  • #18

    Betr.: Kaltstart bei den Classic-Modellen.


    Sicher kann man sich über meine Idee mit der Federklemme lustig machen,


    Fakt ist aber. dass die luftgekühlten Motoren offenbar keine funktionierende Kaltlaufregelung haben. Früher gab es bei den Vergasermotoren einen Choke, durch welchen das Benzin-/Luftgemisch angereichert wurde, sodass der Motor im kalten Zustand mit höherer Drehzahl lief und nicht gleich wieder ausging.


    Was bei den Classic-Modellen fehlt, ist m.E. ein Hebel, mit welchem der Drosselklappenanschlag in Richtung "weiter geöffnet" während der Warmlaufphase verstellt werden kann. Nichts anderes macht Nadja (Motorbiene), wenn sie die Stellschrauben am Gasbowdenzug verstellt. Und nichts anderes mache ich mit meiner Federklemme. Nur, dass ich denke, dass meine Lösung einfacher und schneller funktioniert, als jedes Mal die Stellschrauben vor- und zurückzudrehen.


    Noch schöner wäre es natürlich, wenn jemand von den Edelbastlern hier im Forum eine Konstruktion bauen würde, mit der man den Drosselklappenanschlag mit Hilfe eines Hebels - ähnlich dem früheren Choke-Hebel - vom Lenker aus oder auch direkt am Drosselklappengehäuse verstellen könnte.


    Michael (MiWi)

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