Beiträge von eetarga

    Also ich würde bis zur Klärung der Situation mit dem Ding mal nicht wirklich rumfahren wollen.


    Wg. der Toleranz, ich denke, da ist irgendwie der Wurm drin?! Ob sich die Schwinge vielleicht zu sehr zugespannt hat, (und sie das konnte weil vielleicht Maße der Spacer nicht stimmen?), oder was auch immer, irgendwie scheint da was an der Grundkonfiguraton jetzt nicht mehr zu stimmen.


    Meine Erfahrung mit der "Fabrik" ist eben, daß dort die Entwicklungsabteilung - zumindest in Cagiva Zeiten - mehr so try&error war als ein wirkliches Konstruieren, dafür gibt es bei meinem Motorrad, einer Cagiva Gran Canyon - mehr als ein Beispiel. (das zog sich da durch alle Baureihen).

    Also noch mal einen Schritt zurück. Selbst wenn die Kettenspanner perfekt im Maß stehen, daß sagt bei italienischer Fertigungsqualität mal gar nichts. Prüfe auch mal den Rundlauf der Felge auf Seitenschlag. Ist der Seitenschlag nicht vorhanden, prima! Nun prüfe mal ob das Rad auch bei identischer Kettenspannerpostion parallel im gesamten Fahrwerk steht.


    - wenn das alles paletti ist, sprich die Maße passen - Schwinge innen auf Felgenhorn, jeweils li. und re. parallell - und das Maß gleich ist

    - Kettenspanner gleiche Maße li und re

    - und die Radachse im 90° Winkel zur Längsachse des Bikes steht

    - Bohrungen in der Schwinge für die Radachse in mm zum horizontalen Boden gleich sind


    , ja dann sind die Basics und die Fertigungsqualtität ok.


    Du wirst dich vielleicht wundern, welche Abweichungen du da finden kannst, auch ohne Lasermeßgerät..., da ist ein mm gar nichts...X(

    Also ich hole mal weiter aus, ich habe ja auch u.a. eine Cagiva im Bestand, die stammt ja aus aus den selben heiligen Hallen. Und bei dem Bike haben die Knaller da im Werk an der Hinterachse auch eine logisch erscheinende Hinterradlagerung entwickelt. Aber die Idioten der Arbeitsvorbereitung haben das nicht konsequent umgesetzt und selber angefangen zu denken. Ergebnis, ein Klagelied der Fahrer dieser Modelle über sich zerlegende Hinterachslager und aus 3 und 1 Buchsen um die "richtigen" Maße für die Spacer zu garantieren, da haben die Gehirnlosen dann in der Endmontage einfach immer ? 4 * die gleiche Buchse verbaut :cursing:


    Ich habe das mal konstruktiv mit einem Maschinenbautechniker optimiert, die "richtigen" Spacer gedreht und O-Wunder, das Problem verschwand im Nirwana...


    Und wenn ich mit die Schwinge da auf deinen Bildern ansehe, da würde ich die Mutter nur sehr vorsichtig anziehen...

    Nur soviel, nein die Mutter der hinteren Achse muß nicht mit Kraft angeknallt werden! Da gibt es ein vorgesehenes Drehmoment. Und damit sich die Mutter nicht löst, ist das ja eine selbstsichernde Mutter (Stoppmutter). Und ich denke, dieses Drehmoment für die Mutter dürfte dich überraschen, es ist nicht besonders hoch. (ich habe kein WHB, aber das sagt mir meine Schrauberpraxis)


    Dann, die Toleranz mag da tatsächlich gering sein, eventuell würde ich einen mm von dem Flansch einfach mit der Feile abnehmen, das mag es dann auch schon sein.


    btw. du hast da nicht eine Buchse oder Scheibe vergessen, also einen Spacer?

    Ohne deine Schrauberfähigkeiten und Möglichkeiten zu kennen, aber frag doch mal beim Händler was der ganze Spaß kosten soll. Bei meinen Aprilia Enduros kriegst du die Abdichtringe ohne ein Einschlagwerkzeug gar nicht sicher platziert. Und Billigmüll aus China leckt auch oft eh gleich wieder, kauf da lieber vernünftige Ware.

    Also fassen wir das mal nett und höflich zusammen.

    a) man kann die DB Killer ohne große Probleme ausbauen, mit einem Dremel (oder wie auch immer) entfernt man den Schweißpunkt mit dem die Dinger festgepunktet sind. Danach kräftig ziehen, werkeln, biegen usw. und die Dinger sind draußen


    b) der Aufbau und die Konstruktion des Motors der 440. lassen es als äußerst unwahrscheinlich erscheinen, daß jenseits des gesteigerten Auspuffgeräusches irgendein Effekt zu erwarten ist. Es könnte durchaus zu einem Drehmomentverlust und zu einer Leistungsreduzierung kommen


    c) der Hubraum des Motors hat fast generell mit der zu erwartenden Lärmentwicklung nur indirekt zu tun. Ich fahre eine 350cm³ Sportenduro-Youngtimer mit einem - "keine Ahnung was für ein Auspuff das ist" - und das Ding bollert wie eine einzylindrige Harley und der Dämpfer hat überhaupt keine, weder positive noch negative, Einwirkung auf Leistung und Drehmoment.