"notes of a dirty old men"
Ich bin ja nun oldschool. Und glaube an sowas wie logische Abfolgen.
Also eine Fabrik produziert ein Motorrad. Ein Importeur distributiert in seinem Land die Ware. Ein Motorradhändler
sorgt für den Kontakt und Verkauf zum Endkunden.
Nun geht das Ganze auch rückwärts.
Der Endkunde meckert was an, der Händler kümmert sich, der Importeur gibt die gesammelten Ergebnisse ans Werk weiter.
Die bewegen sich, ändern was im Vertrieb, in der Entwicklung oder der Produktion.
Die Händler und der Importeur stehen in engem Kontakt, man kommuniziert und trifft sich auch ein oder zweimal im Jahr persönlich.
Das heisst Kommunikation und bringt alle in allen Bereichen weiter.
Entwicklungen bzw. Anforderungen und Anregungen aus dem Markt erreichen die Fabrik.
Allerdings bedingt so ein System einen gewissen Durchsatz an Bikes (oder den Willen, hier einen Markt bis zum break-even aufzubauen).
Und wenn es hier schwache Glieder in der Kette gibt, dann versagt das ganze System.
Ich sehe den Willen zur Etablierung eines solchen Systems zumindest nicht in dem Bereich, den ich beurteilen kann. Allerdings sollte man sich eben, um das objektiv und fair zu berurteilen, auch die weltweite Marktlage und die Zahlen ansehen, erst dann hätte man ein komplette Bild.
Und nun legen wir dies Schema auf SWM um. Und dann sind wir da, wo wir wohl in Deutschland mit der Marke sind.
Ich fühle mich hier in Abwandlung eines Spruches an die Erwähnung von SWM in der Bibel erinnert:
"sie schraubten vermeintlich modisches Plastik an Motorräder und fuhren planlos umher"
my2c
btw. - mir erscheinen die Erfolge von Mash darin begründet, das es sehr aktive Leute sind, die dieses Brand etabliert haben und führen.
Und wie man bei "Mutt" sehen kann, da wurde einfach was probiert, funktionierte nicht, Stecker raus, aus die Maus, kräht kein Hahn mehr nach dem China-UK Mix.