Beiträge von eetarga

    Wie gesagt, patzet, ich gebe dir im Grundsatz ja Recht.

    Wenn jemand das Ding supermoto-mäßig durch die Gegend prügelt und die zu bewegende Gesamtmasse bei locker jenseits der 200 kg. wiegt, dann mögen die 3,5 bis 4 li/100 km realitisch sein.


    Ich denke, das hängt im Wesentlichen vom Fahrprofil und den Parametern vom Fahrer ab.

    Also die 3,8 l/100km finde ich auch deutlich zu hoch. :/


    Wobei ich aber davon ausgehe das "swm womandriver" auf Grund des Nicknames

    keine 120 kg. auf 193 cm verteilt und auf der Autobahn nur binär mit Gasgriffvollanschlag die V-max. kontinuierlich mit Beifahrer genießt. :?:

    Bei 13000 km ist das ja schon ein Trauerspiel!


    Wer hat denn da mal die Ventile eingestellt?


    Ansonsten -

    Steuerkette übergesprungen?

    Steuerkette gerissen?


    Wer hat den den Service bei 10 000 km gemacht?


    Ich schliesse mal aus, das dort was anderes vorliegt (Pleuelabriß, usw.), da du ja keine oder wenig Späne gefunden hast.

    Aber im Grunde ist das ja egal, Kopf muß eh runter, der Zylinder gezogen werden und dann sieht man mehr.

    Und gekauft werden muß gar nichts, um den Schaden zu definieren.

    Schlicht und einfach = bau den Ölfilter aus und lasse das Öl ab. Den Filter kannst du mit einem Messer mal aufschneiden.

    Wenn es da von Spänen wimmelt und alles schön glänzt, dann hast du deine Diagnose - Motor kaputt!


    Ansonsten eben entweder via Zündkerzenbohrung mal mit dem Endoskop in den Brennraum schauen oder alternativ die Kompression / Verdichtung messen.


    Spätestens dann ist klar was da los ist.

    Erste Frage, dreht der Anlasser denn den Motor nach dem Batteriewechsel überhaupt vernünftig = schnell genug durch?

    Dann, wenn du eine ladenneue Batterie verwendet hast, ist diese überhaupt geladen?

    Meß doch mal die Batteriespannung...


    Dreht der Anlasser nicht, aber Spannung liegt an, dann wäre der nächste Kandidat das Anlasserrelais.

    Ist das in Ordnung, kommt der nächste mögliche Schuldige, das könnte der Seitenständerschalter sein.


    Dreht der Motor flott durch, die Kiste springt aber nicht an, dann nehme mal die Kerze raus und schau ob dort auch ein Funken ist.


    Funke ist da, dann prüfe mit Bremsenreiniger in den Ansaugtrakt, ob das Ding nicht damit startet. Wenn die Kiste auf Startpilot oder Bremsenreiniger läuft, dann kommt ja logisch kein Sprit vom Tank in den Brennraum, sprich die Einspritzung erfüllt nicht ihre Aufgabe.

    Ich antworte allgemein. Wenn ein Ölkühler ohne Ölthermostat einfach im Ölkreislauf integriert ist, dann kann es eben dazu kommen, das du das Öl nicht auf Temperatur bekommst.

    Dann erkennt die Einspritzung die zu niedrige Öltemperatur, meint der Motor ist noch in der Warmlaufphase und reichert das Gemisch zu sehr an.


    Wie gesagt, ich kenne deinen Motor nicht und weiss nicht, ob dort überhaupt ein Ölkühler verbaut ist. Aber die 75° sind zu wenig, keine Frage.

    Ich kenne die Kühlkreisläufe an dem Bike nicht.

    Aber generell neigen Italiener hier wohl zu einer übervorsichtigen Auslegung.

    Ich kenne dies von etlichen älteren Ducatis oder auch Moto Guzzis mit Luftkühlung.


    Da hilft dann nur der zusätzliche Einbau eines Ölthermostaten, wenn man nicht laufend unterkühlt unterwegs sein will.

    Es wird ja dann problematisch, wenn die Einspritzung auch bei zu kalten Öl- oder Wassertemperaturen falsch geregelt wird.

    Moin Kenny, mich juckt es als Moderator hier einen satten Kommentar abzugeben.

    Aber ich versuche mich im Zaum zu halten und möchte dir doch empfehlen, dich

    einmal mit den Verkaufspreisen von gebrauchten Originalauspuffanlagen zu beschäftigen.

    Der Neupreis ist dort keine Benchmark.


    Ich persönlich wäre mit einem Erlös von 200 - 250,- E schon sehr zufrieden! :)


    "Peace"

    Also ich habe keine Erfahrung mit genau dem Modell.


    Aber du kannst das doch selber errechnen.

    Du hast die Anzahl der Zähne vorne, die Anzahl der Zähne hinten, das gibt das Übersetzungsverhältnis.


    Nun kannst du ja mit der Mathematik spielen, wie sich die Drehzahl ändert, wenn du die die Übersetzung änderst.

    Schaust du dabei auf die Drehmomentkurve (wenn es die irgendwo gibt) oder du kennst zumindest die Drehmomentspitze, dann

    hast du eine Vorstellung was du wohin verschieben kannst.


    Letzter Punkt ist dann die Kettenführung, du wirst vorne am Ritzel ja nicht unbeschränkt kleiner oder größer werden können.


    Bei einer 500er würde ich denken, daß wenn du hinten einen Zahn weniger nimmst, du das nicht von der Leistung (Beschleunigung) her merken wirst, aber die Drehzahl moderat abnimmt. Mein Bauchgefühl sagt, daß auch vorne ein Zahn mehr absolut im Rahmen bleibt.


    Für mich wäre da eher dann die Länge des ersten Ganges im Gelände relevant. Aber wie heisst es so schön, einen Tod stirbt man immer.

    Ich verstehe deine Frage nicht genau, bzw. fehlt mir die Drehmomentkurve für den gedrosselten Motor.


    Aber wenn die Drehzahl für den Straßenbetrieb realtiv hoch ist, dann nimm doch vorne erst mal einfach ein Ritzel mit einem Zahn mehr, das sollte der 500er Motor doch locker packen.


    Oder eben, alternativ wenn da vorne nichts mehr passt, hinten eben einen Zahn weniger. Hätte den Vorteil, das du mit der Kette hinkommst.


    Aus Erfahrung, ich habe einen 650er Rotax mit 35 kw. Einzylinder, der Motor packt locker einen Zahn mehr vorne am Ritzel.