Beiträge von Pittster
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Mit 18 konnte ich günstig eine quasi neue SR500 erwerben - wurde bei unserem damaligen Kawasaki-Dealer in Zahlung gegeben. Auf 27PS gedrosselt...
130km/h waren drin.
Ist aber offtopic 😁
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Moin zusammen!
Mein Sohn fährt unsere Varez 125, Euro5 Version, mit inzwischen 1,95m Körpergröße und rund 90kg Gewicht.
Wir haben hier eine recht gute Teststrecke und ich bin immer wieder überrascht, wie gut die kleine läuft ( ich musste in seinem Alter ja mit 80ccm fahren ) .
In normaler Fahrposition stehen "Flat out" 115km/h auf dem Tacho was für recht genaue 105km/h GPS gestützt steht und der Tacho meines Pkw bestätigt das, wenn ich ihm hinterher fahre.
Flach auf dem Tank liegend mit angelegten Ohren, "bergab" mit Rückenwind und Heimweh, standen dann genau 123km/h auf dem Tacho.
Also wohl recht genau 110km/h +/-2km/h.
Mehr ist mit 15PS an der Kupplung auf Grund des Windwiederstandsbeiwertes auch nicht zu erwarten.
Mit 17PS knackt man die 120km/h und dann (bei 120km/h sprechen wir von Orkanstärke was den Windwiederstand angeht) braucht es schon etwas mehr Leistung, damit es spürbar weiter nach vorne geht. 😉
Ich hab die Varez echt lieb gewonnen und wenn sich kein jugendlcher Interessent findet, der Nachwuchs für den motorisierten 2Rad Sektor darstellt, dann bleibt sie hier und wird angemeldet die nächsten Versicherungspolicen prozentual nach unten "fahren".
Gruß Pitt
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Danke für die Rückmeldung!
Eine "Auflösung" des Fehlers - gerne mit Fotos und bissl Text - hilft anderen SWM-Treibern bei zukünftigen Problemen schneller über die Suchfunktion Hilfe (und Bilder dazu) zu finden sodass man alles nicht immer und immer wieder von vorne durchkauen muss! 😉
Wenn es dann deutlich tiefer in die Materie geht, stehen die "alten Hasen" trotzdem immer gern Rede und Antwort.
Gruß und natürlich frohe Weihnachten!
Der Pitt
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Jupp, das ist der "Schalter" bzw "Sensor" für die Leerlaufanzeige.
Und ich bin da ganz bei pat.zet , dass evtl beim einsetzen der O-Ring beschädigt wurde (oder vllt vergessen 😉)
Da die Schraubenköpfe markiert sind, ist davon auszugehen, dass diese mit Drehmoment angezogen/kontrolliert gesetzt wurden.
Wenn du einen kleinen Dremo hast, könntest du die Schrauben mit 10nm "nachklicken" um auszuschließen, dass sie sich evtl gelöst haben...
Ich persönlich würde bei abtropfendem Öl nicht bis zur ersten Inspektion warten und den Händler zügig damit konfrontieren. Die Reparatur des Schalters (abdichten) /der Austausch des O-Ringes ist eine Sache von vielleicht 10min und sollte unter "Kundenzufriedenheit" laufen.
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Gibt es schon etwas neues von der Front?
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Das denke ich auch...wenn du sowas machst, unbedingt den Ventildeckel runternehmen.
Nicht einfach den Spanner rausziehen.
Wenn du jetzt GROßES PECH hast, dann hat es dir durch die übergesprungene Kette und die daraus resultierenden falschen Steuerzeiten eventuell auch noch zwei Ventile verbogen...
Also:
Tank runter,
Zündspule abziehen,
Kerzenschacht mit Pressluft ausblasen,
Zündkerze raus,
Ventildeckel runter,
In Fahrtrichtung links den Deckel in der Mitte vom Lichtmaschinendeckel rausschrauben,
Stecknuss mit Ratsche durch das Loch links auf die Kurbelwelle
und jetzt vorsichtig bzw langsam den Motor durchdrehen.
Oben an den Nockenwellenrädern erscheinen Markierungen die sollten Übereinstimmen, wenn dein Kolben den höchsten bzw genau den Umkehrpunkt erreicht hat.
Dafür etwas langes "weiches" (z.b.Holzstab) in das Zündkerzenloch stecken und beim durchdrehen den höchsten Punkt checken und am besten markieren, dann weißt du, wann/wo du aufhören musst zu drehen um dann die Markierungen zu kontrollieren.
DANN nimmt man den Kettenspanner raus und hängt die Kette um indem man sie Zahnweise versetzt und die Nocken wieder auf Position dreht.
Günstigsten Falles stellst du dabei gleich noch dein Ventilspiel ein.
Ich hoffe ich konnte dir das einigermaßen erklären. Hol dir sonst jemanden dazu, der weiß wovon ich spreche.
Gruß Pitt
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Besten Dank für die Auflösung!
Man auch sieht tatsächlich, wenn man genau hinsieht (auf deinem 3ten Foto am Anfang des Threads), dass der ABS Ring verbogen ist! 😉
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Genau...also
-Tank runter
-Zündspule abziehen,
-ggf Kerze raus (dann kannst du später ohne Kompression den Motor leichter durchdrehen)
-Ventildeckel runter
-Fühlerblattlehre mit 0,05 - 0,20 bereit legen
-Den "Proppen" in der Mitte des linken Motorseitendeckels aufschrauben
-Passende Nuss für die Kw-Schraube
-jetzt durchdrehen, bis die Nocke, welche du kontrollieren willst im Vergleich zum Ventilteller senkrecht nach oben zeigt.
Hierbei Lauffläche und Nockenspitze auf Beschädigungen prüfen (Riefen/Pitting/Einlaufspuren)...
Ggf auch auf "merkwürdige" Verfärbungen achten.
Im oberen Nockenwellenbock sind wie gesagt 4 Messingfarbene kleine Düsen eingesetzt, welche das Öl aus der Druckleitung auf die Nocken Ventilteller spritzen sollen.
Ich schau mal, ob ich ein Foto finde...
...ah, ja hab ich:
Dann eben gleich mal Ventilspiel prüfen
(EV soll 0,10 - AV soll 0,20)
und den gemessenen Luftspalt zum entsprechenden Ventil notieren. Das brauchst du ggf hinterher um die Shim-Stärke zu errechnen.
Ich hatte schon Motoren mit AV NULL bzw Negatives Spiel. Da musste ich dann schon zweimal die NW ausbauen bis ich den richtigen Wert hatte.
Und wenn du soweit bist, kannst du ja gern ein Foto vom offenen VD posten, damit man eine Vorstellung vom Allgemein-Zustand hat.
Es gibt allerdings noch ein gestecktes Ölsieb , wenn das dicht ist, kommt nicht mehr genug Öl oben an...
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...aufmachen und nachsehen.
Ich habe erst neulich einen Zylibderkopf gesehen, der am Ölmangel einer Lagerstelle des NW-Bockes bzw der oberen NW Brücke elendiglich verreckt ist.
Wenn ich es richtig gesehen habe, war da die zuständige Öl- Spritzdüse aus dem Bock gefallen.
Das Nachsehen ist bei der SM im Vergleich zur Varez ein Kinderspiel und hilft, die Glaskugel und eventuell weitere und größere Folgeschäden zu vermeiden.
Gruß Pitt