Beiträge von eetarga

    Erstmal Glückwunsch zum Glück im Unglück. Du bist mehr oder weniger heil!


    Vorgehensweise? Wenn du einen Raum und Werkzeug zur Verfügung hast, dann fange mal ganz in aller Ruhe an:


    Schau nach dem Ölstand und nimm die Kerze raus und lasse das Ding mal durchdrehen.

    Dann schau ob der Motor vernünftig läuft.

    Nun mach mit der Demontage der defekten Teile weiter.


    Mach dir jeweils ein Bild von jedem demontierten Teil und schreibe das fortlaufend in eine Exeltabelle.

    Daraus kannst du dann später die Kosten für die Teile schnell zusammenstellen.

    Also machbar ist ja irgendwann alles. Nur was soll der Sinn sein?

    Der Motor ist doch drehfreudig. Viel mehr Drehmoment wirst du da ja auch nicht rausbringen.


    Und der Aufwand mit anderen Steuerzeiten, höherer Verdichtung oder geänderter bzw. umprogrammierter Einspritzung, das dürfte ja auch fürchterlich ins Geld gehen.


    Ich mache ja mit den Rotax-luftgekühlten Motoren rum, da halte ich aber aus diversen technischen Dingen den Motor auch für robuster.

    Der 560er Motor wurde von Spezialisten auf bis 70 PS aufgepustet. Aber das war eben Vergaser-Auspuff-Nockenwelle und ein bißchen Verdichtung - fertig. So Standardgetune. Und den Motor verbauten ja x-Hersteller, da war ja auch ein Markt vorhanden.

    Also Schwingen verziehen sich mal im Grudne nicht, Unfälle mal ausgeschlossen. Fange mal mit dem Bremssattel an, da darf nichts festsitzen, Kolben müssen frei rein und raus laufen.

    Neue Radlager kosten nur Peanuts, besorge die dir direkt im Normteilehandel.


    Dann sind da Spacekeeper, wenn dir das nichts sagt, dann suche jemanden, der das beurteilen kann - und beim Radlagerwechsel darauf schaut was du machst.


    Wenn deine Felge einen Schlag hat, dann muß das eben korrigiert werden, oder du brauchst neue Speichen ? - Frage, schlage die mit dem Schraubenzieher an, klingen die alle gleich? Oder ist die Felge krumm?

    Also ohne den alten Bremssattel gesehen zu haben, aber wo ist da das Problem? Wenn ein neuer Dichtsatz zur Hand ist, man den Bremskolben

    sauber und gängig mit Pasta reinbekommt, eine vernünftige Entlüfterschraube hat (ich empfehle Stahlbus), was soll dann da noch für ein Problem sein?


    Oder hast du den, als vielleicht der Kolben hing, glühend gefahren?

    Wenn ihr also bisher nichts verbastelt habt, dann bedeuten schlagende mechanische Geräusche am Motor in Kombination mit einem schlechten Motor- und Leerlauf nichts Gutes.


    Wenn du den alten Ölfilter noch irgendwo hast, den würde ich mal genauestens auf Späne und/oder Abrieb untersuchen.

    Der wird ja nicht ganz entölt sein, es dürfte reichen damit du einen Öltest machen lassen kannst. Da bekommst du Ergebnisse ohne den Motor aufzumachen. Dann weis man schon mehr. Und kostet nicht viel.

    Moin,

    da Pferde immer vor der Apotheke kotzen, da fang mal vorne an.

    Am Ölwechsel kann es nicht liegen? Da fällt mir nämlich nur ein: falscher Ölfilter verbaut..., bist du 100 %ig sicher, das die Ölmenge passt?

    An der Zündkerze kann es nicht liegen? Ist das wirklich der richtige Typ...


    Thema Rahmenwechsel und Profi für Ölwechsel? Sorry Jonas, mit der Info, da kann selbst eine 98jährige Zigeuneroma aus der Glaskugel nichts herauslesen.


    Wie sieht das mit der Steuerkette und deren Spanner für die Nockenwelle aus? Ich kenne den Motor nicht, würde da aber auch mal ansetzen.


    Generell, wenn da oben die obere Baugruppe am Ende ist, also Kolben, Zylinder und die Verdichtung fehlt, dann kann es schon so sein, das die Kiste im Stand ausgeht und Geräuschbildung da ist.


    Sowas kann ein "Profi" aber auch schnell diagnostizieren.

    Moin Leute,


    ich moderiere das Forum ja alleine. Aber das muß ja nicht so sein.

    Allerdings ist es auch so, im Grunde ist hier sehr wenig zu tun.


    Wenn also jemand Lust hat - you are welcome!


    Meldung gerne an:


    christoph (ätt) livland-adventures.com