Beiträge von Pittster

    maverick316


    Klar kann man das Federbein um 180 verdreht einbauen wenn man es nicht verdrehen will 😉, aber es sollte sich die Basis auch ohne oben loszuschrauben um die Dämpferstange drehen lassen. Braucht sicher bissl Kraft wegen dem Druck der Feder auf die Basis.

    Aber die Cartridge ist im inneren ja nicht fixiert. Kannst ja auch nen Gabelholm um das Gabelrohr drehen. Ist nix anderes.


    Gruß Pitt

    Mein Appell an euch da draussen!

    Ventilspiel prüfen und einstellen.

    IMMER prüfen und EINSTELLEN wenn die Kiste irgendwelche zicken macht.

    Wenn ihr den Ventildeckel dann schon unten habt:

    Immer wenigstens auf Maximum EV & AV!

    Bei den 125er Motoren bedeutet das

    EV wenigstens 0,10

    AV auf 0,20


    Lohnt sich!

    Trust me, i'm an engineer 😉


    Gruß Pitt

    Eiiiin kleines Update...🙂

    Wir bzw mein Sohn ist jetzt bei 13.800km ohne Probleme angekommen. Bei 6500km haben wir zuletzt Ventilspiel geprüft und eingestellt...

    Und siehe da...die blöde Kuh fängt an unvermittelt ab und zu im Leerlauf einfach auszugehen 😈

    Also einmal Service & Ventilspiel-Equipement rausgesucht

    Neue Ventildeckeldichtung

    4x neue Dichtscheibe für die Ventildeckelbefestigungsschrauben

    Neue Dichtung für den Kettenspanner

    Neuen Dichtring für den Ölfilterdecke

    Neue Dichtscheibe für die Ölablasschraube

    1,6l Motoröl vollsynthetisch


    Auslassventile Top! Beide aber mal 100%ig und ganz genau und unverändert 0,20mm!!

    Einlassseitig beide statt 0,10mm nur noch 0,07mm

    Naja, eigentlich solles ja bis 0,05 im Vorgegebenen Rahmen sein, wir reden hier aber über 5 Hundertstel (!!!) mm als unterer Grenzwert seitens Hersteller.

    Erfahrungsgemäß ist das zu wenig, denn die Längung des Ventilschaftest durch bzw bei Wärme ist scheinbar in der Serie größer als berechnet.

    Ich bin überzeugt, dass das der Hauptgrund für sehr viele Fehlerursachen der 125er Modellpalette ist.


    Wir haben diesmal einen Selbstversuch gestartet.

    Ich habe beiden Einlassventilen jetzt 0,12mm Raum gegeben.

    Was soll ich sagen.

    Nach dem Service gestartet, der Motorlauf ist fabelhaft stabil, keine plötzlichen Schwankungen mehr im Leerlauf zwischen 1100-1300 mehr,

    sie geht weder warm, heiß noch sonst irgendwann mehr aus

    und jetzt als "Zusatz-Bonbon"

    hat sie einen Sound aus dem Ansaugbereich wie ne Große 😉.


    Auf den Fotos ganz gut zu sehen:

    Keinerlei Pitting oder sonstige Schäden an den Nocken oder Schlepphebeln.

    Nichts eingelaufen, alles tutti! 👍🏻

    Und das nach insgesamt 13800km "lieber sterben als Schwung verlieren".

    Geschont wurde und wird sie nicht.


    2016-2026=10Jahre

    Ich hab schon viel gesehen.

    Von Benzinunverträglichen Benzinschläuchen über Bioethanol unverträglichen Kunststoff von Benzinpumpen.

    Einfach vom Bauchgefühl her nach deiner Beschreibung wäre ich bei der Benzinpumpe.

    Wenn sie warm genug wird, kann sie (z.B. wegen einem ausgelaufenen Gleitlager des Pumpenmotors) bei niedriger Drehzahl den Systemdruck nicht mehr halten, weil sich die Welle ganz leicht "verklemmt" bzw halt durch Schrägstand einen höheren eigenen Innewiederstand aufbaut, der sie bremst.

    Kenntan auch von Lüftermotoren im Auto, wenn die anfangen diese schwirrend-quietschigen Geräusche zu machen.


    Wenn du dann bissl wartest und die Kiste schüttelst/schaukelst, zentriert sich die Pumpenwelle wieder und kann beim Einschalten den Systemdruck wieder aufbauen.


    Ich würde mal kalt den Benzindruck im Standgas messen und ggf das Manometer drin lassen bis es passiert, dass sie ausgeht und dann beim Startversuch warm bzw heiß gegenprüfen.


    Gruß Pitt

    nico.gth1

    Das Wasserrohr ist "nur" gesteckt und hängt bzw eher klemmt mit einem O-Ring in der Bohrung.

    Ich mach das immer mit einer 90° gekröpften Segeringzange, bei der ich die Enden noch etwas zueinander biege. Dann lässt sich das Rohr über die beiden Bohrungen gut packen und drehen, dabei dann mit Gefühl ziehen.


    Die Kette ist immer endlos. Gibt Imho wirklich nur gaaaanz wenige mit nem Schloss.


    D.h. du musst noch bissl mehr auseinanderschrauben, um sie zu wechseln.🤷🏻


    Und dabei immer daran denken,

    du machst das nicht zur Strafe, sondern zur Übung! 😉😀


    Gruß Pitt

    Nein, ich denke nicht, dass da was an der Gemisch Einstellung fehlt.

    Das ist ja Kennfeldmäßig hinterlegt/programmiert, je nach Luftdurchsatz zu Spritmenge zu Drehgriffstellung bzw dk- Öffnungswinkel blabliblub...

    Aber wenn eben das Ventilspiel zu eng wird, wird auch das Zeitfenster, wie lange der Ventilteller den Sitz berührt immer kürzer.

    Durch die zusätzliche Abmagerung beim Gaswechsel wird es dem Teller an einem "Hotspot" (der Verbrennungsvorgang ist ja leider nahezu unberechenbar und jeder Zylinderkopf hat seine Hitzenester irgendwoanders) zu heiß und er schmilzt.


    Ist blöd, passiert aber bei dem China-Alu recht häufig, weil sich die Ventilsitze so lange setzen. Also zum Veständnis:

    Das Alu vom Kopp ist weicher als der Ventilsitz

    Das Ventil hämmert durch den Verbrennungsdruck und die Rückstellkraft der Ventilfeder auf den Ventilsitze.

    Die eingepressten Ventilsitze verdichten quasi das Alu vom Kopp so lange, bis sie sich eben nicht mehr setzen, sondern fest sitzen 🙂.

    Ab diesem Zeitpunkt zählt eigentlich erst der Ventilspiel Einstellintervall von xy-km lt. Hersteller.

    Deshalb bei China- waldundwiesenaluminiumdreck Anfangs mindestens 2x nach 1000km, dann nach weiteren 2000km prüfen und immer einstellen!

    Deshalb (und auch wegen der Leistung) IMMER ALLE VENTILE AUF MAXIMUM VENTILSPIEL einstellen. Enger wird das Spiel von ganz alleine. 😉


    Ich hoffe, es war einigermaßen verständlich.