38.000 km Afrika und Südamerika auf SuperDual - Erfahrungen

  • #1

    SWM 650 SuperDual X experience:

    Modifications

    • Front Sproket 15->14
    • Changed bolts that hold subframe (8.8 steel -> 10.8)
    • Aluminium hand guards
    • Enduro mirrors foldable (very useful)
    • 3cm Bar raisers (necessity for standing comfortably, 190cm Rider)
    • Grip heating
    • Larger plate on side stand (not needed, wood tile is more useful)
    • Removed Center stand (wouldn’t do that again)
    • Higher comfortable seat, Custom made (very good)
    • 4usb (2 on ignition, 2permanent)
    • Soft panniers (enduristan monsoon)
    • 2 small bags on crash guard


    Trip:

    Kenya, Ethiopia, Kenya, Uganda, Tanzania, Sambia, Simbabwe, Botswana, Namibia, South Africa, Chile, Argentina, Chile, Bolivia, Peru, Chile, Argentina, Chile.


    Experiences

    • 2.000km tank leaking
      Solution: tighten fuel indicator seal
    • 3.000km luggage rack broken at design flaw.
      Solution: Aluminium welded in Ethiopia. Now better than original
    • 4.000km lost locking nut at front axel.
      Solution: had one milled in Ethiopia
    • 9.000km Starter Motor broken.
      Solution: rotor winding welded in Tanzania
    • 9.000-13.000 electric issues. Biked died at full throttle. Display dead. Than back again. Sometimes bike won’t start, displayed going blank when pressing the starter. Twice electrician checked entire bike, without solution.
      Solution: one time it was a fuse; one time it was a broken earth cable behind the air filter (a real bitch because hidden under shrink tube. Who needs that on an EARTH cable?!!!) One time it was fixen after removing roll-over sensor, interchanging the 3 relais and sandpapering every fuse and plus and minus at battery.
    • 14.000 Frame broken at top mound for rear suspension. Part is badly designed. Make sure the nut is not tightened Zoo much and hence creates 3dimensional tension.
      Solution: professionally argon welded in Windhoek with 2 enforcement plates.
    • 18.000km bike boiling in 35degree city traffic. Needs to be turned off at every traffic stop.
      Solution: 2nd fan with manual switch (not yet implemented)
    • 20.000km Chain snapped
      Solution: first fixed than replaced
    • 22.000km fork leaking
      Solution: none
    • 22.000 ABS switches off after some time, shortly after it stays off all the time
      Solution: I don’t care too much; none
    • 23.000km Metal oil filter disintegrated while riding. Metal parts in oil.
      Solution: none. Changed oil and paper filter.
    • 23.000km Clutch is playing up when bike not yet hot (first 5-10 minutes). It engages very abruptly with funny noise.
      Solution: flatten grooves in outer clutch basket that hold the friction plates with Leatherman Tool. Let bike warm up in idle.
    • 24.000km front wheel bearing on right side damaged. Squeaking and some play in steering
      Solution: none
    • 24.000km front brace goes soft after 1 hour of wash board track. Takes 1 day to become good again. Probably a bit of air in top reservoir.
      solution: change brake fluid
    • 30.000km Starter motor does not work every 5th or so time. Bike needs to be rocked in 2nd gear and than start again.
      Solution: none. Starter needs to be replaced.
    • 32.000km Difficult to start due to lack of battery power. Loading voltage not over 14volt, Drops when doing 3000 rpm
      Solution: clean every electric connection. Replace battery. Do Service on Generator.

        

    On the 2 other SuperDual that accompanied me in South America we had the following issues:

    • Leaking tank
    • Leaking fork
    • Braking of bolds that hold subframes. This is THE BIGGEST DESIGN FAULT of the entire bike. We even changed from 6mm to 8mm and the still broke. The guys were riding with the SWM luggage system. Not overloaded.
    • Soft front brake
    • Same electric issues like me. 2nd time you find the fix much easier
  • #2

    Also wenn man das mal in anderer Form zusammenfaßt: wenn man die Elektrik vorher komplett optimiert, den Rahmen verstärkt, ein paar "Kleinigkeiten" repariert, dann kann mit dem Bike schon mal auf Weltreise gehen. Irgendwie wirkt die Auflistung nicht gerade vertrauenserwckend, aber auf der anderen Seite, kein Motor- oder Getriebeschaden, der Antrieb scheint also in Ordnung.


    Danke für die Übersicht!

    Oh heilige Maria der gesegneten Beschleunigung! Verlass uns nicht in diesem Moment! (Elwood Blues)

  • #3

    Genauso ist es. Ich werde nach ein paar Umbauten und normalen Servicegeschichten sofort wieder mit der kleinen starten. DienElektrik, die Bolzen und der Anlasser müssen getauscht werden. Ansonsten muss man nur die wichtigsten Sachen dabei haben und den Tank und Luftfilter ein paar mal zum Üben ausgebaut haben.
    schöne Grüße

    Bernd

  • #4

    Hallo Bernd,


    sei bitte so gut und stelle noch ein paar Fotos ein. Speziell Rahmenbruch und gebrochene Bolzen. Also bei welchen das genau passiert ist.


    Ich will hier betonen, wie wertvoll Deine Erfahrungen für uns alle sind. Deshalb nochmals großen Dank dafür.


    Halte uns auch auf Stand bezüglich neuer Anlasser.


    Von Dir und Nadja hat das Forum am meisten profitiert.


    Gruß

    Curve

  • #5

    Super Benrd, Danke!


    Wie ich es ja sage, die Elektrik ist die Achillesverse. Das ist bei ALLEN modernen rollenden Computer-Motorbikes so. Die Superdual ist ja noch fast ein echtes Motorrad. Leider ohne Vergaser.


    Und jetzt bitte das ganze auf Deutsch.

    Ich komme mit dem Englisch nicht klar. Als Zonen-Else kann ich leider kein Englisch.


    Ladespannung

    32.000km Difficult to start due to lack of battery power. Loading voltage not over 14volt, Drops when doing 3000 rpm
    Solution: clean every electric connection. Replace battery. Do Service on Generator.

    Schwierig zu starten aufgrund mangelnder Batterieleistung. Ladespannung nicht über 14 Volt, fällt bei 3000 U / min ab
    Lösung: Reinigen Sie jeden elektrischen Anschluss. Batterie wechseln. Service am Generator durchführen.

    Oder BARTH Regler einbauen.

    Problem, die Kabelzuführung von der Lima zum Regler ist ein gefühlter Kilometer lang. Das möchte ich mir genauer ansehen & auch ändern.


    ABS Laterne

    Das mit dem ABS kenne ich auch. Manchmal leuchtet die ABS Laterne, dann spiele ich so lange an dem ABS Schalter, bis die Laterne duster ist.


    Kühlung

    18.000kmbike boiling in 35degree city traffic. Needs to be turned off at every traffic stop.

    Solution: 2nd fan with manual switch (not yet implemented)

    Motorrad kocht im 35 Grad Stadtverkehr. Muss an jeder Verkehrshaltestelle ausgeschaltet werden.

    Lösung: 2. Lüfter mit Handschalter (noch nicht implementiert)

    Meine Lösung, da kommt ein Thermostatschalter in den Wasserkreislauf, der 5° eher schaltet.

    Kurzstreckenerfahrung. Hatte ich bei meinem 1.3 Warti & meiner Skorpion so gemacht.

    Ferner habe ich Hochleistungs PC Lüfter in meiner Skorpgion. Das sind Turbogebläse. Wenn die Dinger losgehen, fliegt Dir glatt das Bein weg.

    Diese Lüfter brauchen ne halbe Minute, dann ist die Motortemperatur normal.

    Lüftermotor ist direkt an der Batterie, über ein Relais angeschlossen. So kann der Lüfter nachlaufen.


    Elektrische Probleme ...

    9.000-13.000 electric issues. Biked died at full throttle. Display dead. Than back again. Sometimes bike won’t start, displayed going blank when pressing the starter. Twice electrician checked entire bike, without solution.
    Solution: one time it was a fuse; one time it was a broken earth cable behind the air filter (a real bitch because hidden under shrink tube. Who needs that on an EARTH cable?!!!) One time it was fixen after removing roll-over sensor, interchanging the 3 relais and sandpapering every fuse and plus and minus at battery.

    Danke mit dem Massenkabel hinter dem Luftfilter.

    Mein Reden, die Masseleitugen sind viel zu schwach konzipiert.

    Ich habe ALLE Stecker gezogen & die Kontakte mit Kupferpaste versehen.

    Also an den Rahmen Massepunkte setzen!


    Alles andere was du beschreibst, ist zum größten Teil bei deiner TorTour ganz normaler Verschleiß. Ein Fahrzeug, welches so hart rann genommen wird, hat eben Verschleiß

    Meine MZ Skorpion habe ich auch ordentlich rann genommen. Nicht nur Straße, auch Gelände. Da habe ich prophylaktisch, ringsrum ALLE Fahrwerkslager getauscht. Die Telegabel neu abgedichet & neues Öl eingefüllt.

    Als Bremsflüssigkeit habe ich eine spezielle Hitzeresitente. Da ja beim Motorrad die Bremsflüssigkeit nicht vor extrem Hitze geschützt ist. Bei meiner SD wurde noch 1000 Km die Bremsflüssigkeit wegen Wasseranteil von der Werkstatt gewechselt.

    In meiner Kupplungsarmatur waren nach 2000 Km die Dichtungen ausgehärtet & brüchig. Jetzt hängt ne Magura Armatur dran.


    Merke

    Heutige Motorräder sind keine Krafträder mehr wie einstmals.

    Dieser neumodischer Kram ist nicht mehr für den harten ganzjahres Alltag konzipiert.

    Wer so ein zuverlässiges Kraftrad haben möchte, muß an seinem modernen Motorrad Hand anlegen.

    Also werde ich bei der Elektrik richtig tief begehen.


    Im übrigen. An einem Kraftrad muß immer Hand angelegt werden.

    Es ist so wie mit einer Frau, ohne liebevolle Zuwendung wird die Liebste irgendwann maulig & stinkig.


    Sonnigst Nadja

    Eintopfköchin - alles andere ist zu viel.

  • #6

    Also den vorletzten Satz kommentiere ich mal. Warum soll das so sein?


    Beispiel, mal aus der 4-rädrigen Welt. Ich fahre VW T4 , da gibt es die alten 2,4 Diesel-Sauger - ein Motor dem man Schiffsdiesel-Qualitäten zubilligt. Danach kam dann die nächste Evolutionsstufe, der 2,5 TD(I) , den ich als ACV habe, Beides Maschinenwerke, die nie und nimmer aufgeben, wenn der Service eingehalten wird. Mit sowas im Engineering muß man anfangen, dann kann man weiterentwickeln. Wenn man aber von Anfang an den Dingen im Service hinterherläuft, wie bzw. wo kommen dann die Kapazitäten für Neuentwicklungen her?


    So ziemlich alle ! Verbesserungen bzw. Reparaturen in der Liste, s.o. - hätten doch im Vorlauf bei besserem Materialeinkauf nur Peanuts mehr gekostet. Es gibt doch hochwertige Stecker, dickere Kabel, Bougierrohr, gute Lieferanten für Regler, usw. - oder es schaut eben doch noch mal ein externer Dienstleister oder Lieferant einem über die Schulter und nimmt die Entwicklung ab?!


    Wenn ich wie SWM die Chance eines Neustarts gehe, wie dumm muß ich denn sein hier pro Bike vielleicht 20,- Euros einzusparen, vor allen Dingen wenn ich Enduros baue?

    Und kein Servicenetz wie BMW habe, sondern auch das mehr oder weniger neu strukturieren muß.


    Also für mich ist die Liste nicht so sehr eine Sache vom Verschleiß. Gerade im Bereich Elektrik, da verschleißt ja im Grunde nichts! (außer ein paar Anlasserkohlen)


    Nur so am Rande, ich pflege ja eine Bande Aprilia Enduros (Youngtimer) mit dem Rotax Motor. Dort kann man sehen, wie Aprilia am Anfang (1984/5) sich auf qualitativ hochwertige Produkte von Lieferanten (und deren Kompetenz) abgestützt hat - und die Bikes sind bulletproof.


    Also Italiener können das doch!

    Oh heilige Maria der gesegneten Beschleunigung! Verlass uns nicht in diesem Moment! (Elwood Blues)

  • #7

    Also ich hatte auf meiner Afrika Reise ebenfalls den leckenden Tank, gebrochenen Gepäckträger nach Wellblechpiste und die leckenden Federgabeln.

    Ich denke ebenfalls bei einem besseren Einkauf wäre nichts davon aufgetreten.

    Die Sache mit den Rahmenbrüchen ist eine konstruktive Geschichte und seid Husqvarnazeiten in der Te 630 bekannt also nix neues. Hab da schon einige Bilder in englischsprachigen Foren gesehen. Als erstes scheren die Bolzen der Strebe unten ab und dann bricht oben die Aufnahme der Federung unterm Sitz. Glücklicherweise blieb mir dies erspart, ich wurde aber von meinem Mechaniker darauf hingewiesen, hab einen Satz Reservebolzen mitbekommen und habe immer mal wieder nachgeschaut und bei Bedarf die Bolzen nachgezogen was man als Pisten Fahrer ja sowieso machen sollte.

    Im Grunde ein taugliches und schönes Motorrad aber man muss JEDEN Tag auf so einer Tour mal nachschauen ob was losgerappelt oder gebrochen ist. Ein Jahr zuvor bin ich die selbe Strecke mit meiner 1000er Afrika Twin gefahren und da muss ich ehrlich sagen da hatte ich keinerlei dieser kleinen Schwächen zu vermelden. Man muss abwägen wie und wo man fährt weil Gelände kann die Superdual gut, aber nur in Europa damit auf der Straße rumeiern muss nicht sein, da gibt's halt besseres.

  • #8

    ALLE Hersteller sparen, um in der Gewinnzone zu bleiben. Es wird der günstigste Lieferant aus dem Land mit den niedrigsten Produktionskosten ausgewählt. Meine Honda Africa Twin hat mich maßlos enttäuscht. Das ist keine Honda Qualität mehr, die wir von einer 90er Hornet kannten. Der Kram wird heute billigst eingekauft und taugt halt nichts mehr. Ist übrigens mit jedem Produkt so. Früher war ein Neff-Geschirrspüler untötbar, heute Schrott (hält noch 2 Jahre). Es zieht sich durch alle Produkte weltweit. Leider kann man nicht einmal mit mehr Geld diesem Müll entfliehen, es ist einfach alles schlechter. Es muss schnell produzierbar sein mit wenig Material und niedrigsten Lohnkosten. Dazu kommen noch die ständig verschärften Normen und Standards, die es auch nicht besser machen. Meist geht es um Inhaltsstoffe, die nicht mehr enthalten sein dürfen - die machten das Produkt aber langlebig und hielten es funktionstüchtig.


    Deshalb: alte technische Geräte oder Maschinen nie wegwerfen, sondern reparieren. Denn die sind IMMER besser als neue.


    Selbstverständlich könnte man besseres Material mit besserer Qualität nehmen. Macht aber keiner (mehr). Alles darf nix mehr kosten und wenn man da nicht mitzieht wird man vom Markt verdrängt.


    Ich arbeite in der Entwicklung, Unsere Kunden schreiben ins Lastenheft, dass man in best cost countries gehen MUSS und Entwicklungskosten so niedrig sein müssen, dass dies nur im Ausland funktioniert. Gewinnmargen werden verhindert. Die Kunden kommen in Deine Firma und drehen mit einem Dutzend Kaufteilpreisanalysten jeden Stein 10x um, ob Du nicht irgendwo einen kleinen Gewinn versteckt hast.


    Dafür, dass SWM keine Horden von Entwicklern hat und nicht in Hightech-Laboren tüftelt, haben sie ein verdammt gutes Bike mit einem grandiosen Konzept hingestellt. Und Ja: wenn man selbst Hand anlegt und den Erstausrüster- bzw. Chinaschrott gegen ordentlicheres Material austauscht, kann das Mopped sehr lange leben.


    Deshalb: das ist kein italienisches sondern ein weltweites Phänomen. Lies Dich mal durch die Foren, Probleme gibt es überall und noch Faktor 3x mehr als bei unserer Superdual.


    Filmzitat aus Armageddon:

    Wir sitzen hier auf fast zwei Millionen Kilogramm Treibstoff, einer dicken Atombombe und ner Kiste die aus Zweihundertsiebzigtausend beweglichen Teilen besteht, alle vom günstigsten Anbieter gebaut! Da wird einem doch warm ums Herz, oder nicht?



    Curve

    2 Mal editiert, zuletzt von curve ()

  • #9

    curve - ich bin ja bei dir. Aber wenn mir jemand was verkaufen will, dann liegt für mich die Qualität vorne. Punkt. Und dann kommt der Preis, der darf dann gerne auch angemessen sein.


    Wenn die Qualität nicht passt, nehmen wir mal VW T5, dann bleibt das Ding im Ausstellungsraum und wir fahren weiter T4.

    So bei KFZ, so auch bei den Bikes.


    Was die da in Italien bei SWM machen, das ist nicht meine Sache. Nur sind die dabei sich ihr eigenes Grab zu schaufeln. Wo sollen denn die Stückzahlen hin von denen man träumt herkommen, womit sollen denn neue Entwicklungen bezahlt werden?


    Und an der Qualität sparen und ! in drei Ländern die Händlerstruktur drehen, na herzlichen Glückwunsch. Das hört sich für mich nicht wie ein Konzept an. Aber mir egal, ich bin in dem Sinne ja semiprofessionell aufgestellt, die beiden SWM sind hier um Geld zu verdienen, nicht um durch Schönheit zu glänzen. Daily-driver in der Vermietung, fertig. Ob ich dann später mal die Enduros von SWM mit reinnehme, das steht auf einem anderen Stern.


    Bei den Classic´s machte einfach der Preis die Musik, aber dort wurde dann eben SWM seitig auch nichts verdient. Nur wo ist denn bei den Enduros der Break-even Point? Es muß ja z.B. ein Abstand zu KTM gewahrt werden, sonst kriegt man nie ein Bein an Deck.


    btw. - das Zitat ist genial

    Oh heilige Maria der gesegneten Beschleunigung! Verlass uns nicht in diesem Moment! (Elwood Blues)

  • #10

    Gestern hatte ich ein ganz tolles Benzingespräch mit jemanden aus der Moped-Oberliega. Unter anderem Entwicklung bis hin zum HighEnd Motorsport.

    Was der mir über diese neomodischen Mopeden offenbarte, Himmel. Da ist SWM nur einer von vielen.


    So wie oben beschrieben. Es geht um Kostenminimierungen. Nicht der Ingenieur hat das Sagen, sondern der Kaufmann.


    MZ ist an diesem Rotstiftgetue u.a. daran nach der Wende zugrunde gegangen. Ich habe drei Nachwende Emmen gefahren. Auweia!


    Ich hatte mal zur letzten MZ Pleite recherchiert. Dabei wurde auch das Problem der Asiatischen Produktionsmentalität ans Licht geholt.


    In Asien ist es so, das die den enormen deutschen Aufwand für Entwicklung & Fertigung nicht nach vollziehen & begreifen können. Bei den wird ein "Motorrad" so dahin geschustert. Hauptsache es fährt.

    Als MZ die RT / SM / SX 125 auf dem Markt brachte. Haben sie mit diesen Mopeden, besonders mit diesem Motor Maßstäbe gesetzt. Solch eine 125er gab es bis dato in solch einer Qualität, besonders der Motor, nicht.


    Die Malaien die bei MZ einstiegen, dachten, die Entwicklung in Deutschland, die Fertigung in Malysia.

    Doch das funktioniert nicht. Die malysische Fertigungs"qualität" war nicht Europa fähig.

    Das liegt an der Art der Asiatischen Fertigung.

    Es wird eine Marge produziert. Danach wird eine Stichprobe gemacht. Stimmt die Mage nicht, kommt die Sache in die Tonne. Ohne zum Kunden.

    In der europäischen Fertigung werden wehrend der Produktion Stichproben genommen. Stimmt was nicht, wird die Produktion gestopt & korrigiert.

    Ferner sind bei den Asiaten oft angelernte Arbeiter, keine Facharbeiter.


    Diese Fertigungsschludrigkeit ist mittlerweile doch aller Orten.

    Ihr glaubt nicht, wie viele Reklamationen meine Chefin mittlerweile mit ihren Edel-Lampen hat. In diesen teils sündhaft teuren Lampen ist soviel Chinakram ...


    Ich habe einige chinesische elektronische Produkte in den Schrauberfingern gehabt. Unglaublich wie unterschiedlich die Fertigungs"qualitäten" sind.


    Nicht ohne Grund stehe ich auf olles altes Geraffel.


    Die SD ist mein einziges neuzeitliches Gefährt.

    Eintopfköchin - alles andere ist zu viel.

    Einmal editiert, zuletzt von motorbiene ()

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