RS 300 oder RS 500 welches es das beste Motorrad für alles

  • #1

    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell auf der suche nach einer Enduro. Ich fahre aktuell eine Yamaha MT07 und möchte da ich jetzt im verein Fahre eine Enduro kaufen. Da ich Student bin und mir keine 2 Maschinen leisten kann bin ich auf SWM gestoßen da diese mehr leistung eingetragen haben und dadurch "legaler" auf der Straße bewegen kann. Meine frage wäre nun Welche wäre passender die RS 300 oder die RS 500. Wie schon erwähnt würde ich sie gerne für kurzstrecken max 20km und enduro so wie etwas Motocross verwenden. Welche würdet ihr empfehlen. PS würde mich als Amatuerfahrer im Gelände einschätzen. Gerne auch erfahrungen mit den Motorrädern teilen

  • #2

    Guten Morgen,


    wenn du hauptsächlich im Gelände und auf der Strecke unterwegs sein willst finde ich persönlich die 300er besser.

    Ist etwas handlicher und hat auch ein recht gutes Leistungsband zum Enduro fahren.

    Die 300er ploppt auch sogut wie nie aus im vergleich zum großen 500ccm Motor.


    Die 500er würde ich eher zum Endurowandern empfehlen.


    Fahre selbst die 500er auf der Stecke (Asphalt) und eine 310er Husky als Enduro. (Baugleich mit der 300er SWM)

  • #3

    Das was du beschreibst, ist die eierlegende Wollmilchsau. Für einen Anfänger/Amateur würde ich keines der beiden Motorräder empfehlen. Vor allem wenn du erstmal reinschnuppern möchtest, nicht das nötige Kleingeld hast und dein Schrauberlevel auch eher dürftig ist, ist SWM die falsche Wahl. Dafür würde ich eine ältere Yamaha WR 250 vorschlagen. Gerade die Baujahre bis 2017 sind mittlerweile erschwinglich. Die Qualität ist um Welten besser als bei SWM und eine WR fühlt sich auf der Crossstrecke auch pudelwohl, weil das Fahrwerk genug Reserven bietet ( Kayaba Closed Cartridge ggü. der Open Cartridge bei SWM)

    Und bedenke, die fehlende Leistung der 250er fördert dein Skillevel, vor allem beim Umgang mit der Kupplung, was im Endurosport unabdingbar ist. Eine 500er oder 450er überfordert die meisten Anfänger.

  • #4

    Ganz ehrlich, ich schließe mich da meinem Vorredner an. Die SWM ist eher etwas für den sehr erfahrenen Motorradfahrer. Abgesehen davon reagieren die SWM sehr auf noch kalte Motoren, auf kurzen Strecken, du sprachst von 20 Kilometern pro Tag, sind die Motoren, einfach gesagt, eher unfahrbar. Sobald sie warm sind machen sie Spaß. Der absolute Spaßkiller ist eine Stopp and Go Strecke direkt nach dem Kaltstart. Die Motoren brauchen mindestens rund 5 Kilometer zum warm werden, besser 10. Das ist kein Vergleich mit einer kultivierten WR 250. Die Leistungscharakteristik einer SWM (bei warmen Motor) ist allerdings schon begeisternd, sozusagen eine Kombination aus dem Traktorgefühl einer 600 TT /XT bei tiefen Drehzahlen und einer KTM 690 oben heraus.

  • #5

    HI ich habe mich glaube ich etwas falsch ausgedrückt. Ich fahre seit gut 3 jahren hin und wieder enduro und bin mit einer 350er Beta RR eingestiegen auf welcher ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Erfahrung ist schon da. Allerdings fand ich die höheren Leistungseintragungen der SWM's interresannt. Daher auch das interesse an den Modellen speziell die RS 300. Leider kenne ich bei uns niemanden der diese Motorräder fährt und würde gerne wissen ob diese ebenfalls für einen Durchschnittlichen fahrer als vernünftige Enduro fahrbahr ist oder im vergleich zu allen anderen Sportenduros doch eher wie "chinawahre" wirkt.

  • Hey,

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